Persen Verlag: 5 kreative Ansätze für den Unterricht

Persen Verlag: 5 kreative Ansätze für den Unterricht

Der Persen Verlag liefert Lehrkräften praxistaugliche Unterrichtsideen und Persen Unterrichtsmaterialien, mit denen sich fünf kreative Unterrichtsmethoden schnell und strukturiert im Unterricht umsetzen lassen.

Im Fokus stehen hier die ABC-Methode, der Anonyme Hut, die Assoziationskette, der Bilder-Kiosk und BINGO Unterricht, jeweils mit konkreten Abläufen, Zeitrastern und Materialtipps. Der Persen Verlag positioniert sich dabei als Anbieter für Unterrichtsmaterial und Lehrerbedarf, der methodische Bausteine und fachspezifische Materialien in Print und als Download bündelt; den aktuellen Umfang und die Formate prüfen Sie direkt im Shopbereich von Persen unter der URL https://www.persen.de/ (Stand der Angebotsdarstellung beim jeweiligen Abruf).

Wichtige Fakten auf einen Blick

  • Der Persen Verlag bündelt fünf praxiserprobte Methoden, die sich jeweils in 10-25 Minuten in Einstieg, Erarbeitung oder Wiederholung einsetzen lassen.
  • Die ABC-Methode sammelt Begriffe alphabetisch und eignet sich für Vorwissen, Wiederholung oder Ideensammlung, wenn Sie eine klare Struktur statt freier Zurufe brauchen.
  • Beim Anonymen Hut geben Lernende Rückmeldungen anonym ab, was bei sensiblen Themen und Feedbackrunden die Beteiligung in 5-15 Minuten messbar erhöht.
  • Die Assoziationskette aktiviert Vorwissen über eine fortlaufende Begriffskette und verhindert, dass mehrere Ideen gleichzeitig „nebeneinander“ stehen wie beim klassischen Brainstorming.
  • Der Bilder-Kiosk startet Diskussionen über Bildimpulse; mit 12-20 Bildern und Gruppen à 3-5 Personen entsteht in 15 Minuten ein belastbarer Gesprächsrahmen.
  • BINGO Unterricht arbeitet mit einem Aufgabenraster; Lernende lösen Aufgaben allein oder im Zweierteam, und eine Reihe im Raster setzt einen klaren Zielpunkt für 15-30 Minuten Wiederholung.
  • Persen Unterrichtsmaterialien sind inhaltlich mit Angeboten großer Schulbuchverlage vergleichbar; für Marktüberblick und Einordnung hilft die Seite Schulbuchverlage in Deutschland.

Einleitung: Warum kreative Methoden den Unterricht verändern

Kreative Unterrichtsmethoden verändern Unterricht dann spürbar, wenn sie in kurzer Zeit eine hohe Aktivierungsquote herstellen und den Output sichtbar machen, zum Beispiel als Tafelbild, Kartenwand oder digitales Board nach 10 Minuten Arbeitsphase. Für Lehrkräfte zählt daran weniger der Unterhaltungsfaktor als die Steuerbarkeit: Eine Methode ist dann „unterrichtstauglich“, wenn Sie Einstieg, Arbeitsauftrag, Ergebnissicherung und Auswertung in einem festen Ablauf unterbringen.

Der Persen Verlag adressiert genau diese Praxislogik mit Materialpaketen und Methodenbausteinen, die häufig als Kopiervorlagen, Downloadmaterial oder Ergänzungsmaterial genutzt werden. Den Verlagsauftritt und die Produktsystematik (Kategorien, Schulformen, Fächer) können Sie direkt beim Anbieter nachvollziehen, etwa über die Übersichtsseite „Unterrichtsmaterial & Lehrerbedarf“ unter https://www.persen.de/ (URL zur Eigenrecherche, ohne Wertung einzelner Produktlinien).

Didaktisch relevant ist an den fünf Methoden dieses Artikels, dass sie unterschiedliche Engpässe lösen: Die ABC-Methode reduziert ungeordnetes Sammeln durch Alphabet-Struktur, der Anonyme Hut entkoppelt Beiträge von Status in der Lerngruppe, die Assoziationskette baut Vorwissen sequenziell auf, der Bilder-Kiosk senkt sprachliche Einstiegshürden über visuelle Impulse, und BINGO-Unterricht verbindet Wiederholung mit einem klaren Zielkriterium.

Wenn Sie die Methoden im Kontext der deutschen Schulbuchlandschaft einordnen möchten, finden Sie bei Schulbuchverlage in Deutschland eine strukturierte Übersicht, wie Verlage ihr Unterrichtsmaterial im Markt positionieren.

ABC-Methode: Strukturiertes Sammeln von Ideen und Vorwissen

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Foto von cottonbro studio auf Pexels

Die ABC-Methode ist eine strukturierte Sammeltechnik, bei der Informationen oder Ideen zu einem Thema entlang des Alphabets neu gesammelt oder wiederholt werden. Genau diese Funktion beschreibt die Methodenkartei der Uni Oldenburg zur ABC-Methode: Das Alphabet dient als Ordnungshilfe, damit Begriffe nicht zufällig, sondern systematisch entstehen.

Ein praxistauglicher Standardablauf passt in 12-15 Minuten: 2 Minuten Themenfokus klären, 6 Minuten Sammelphase, 4 Minuten Clustern und Markieren, 3 Minuten Transferfrage. Für die Sammelphase legen Sie A bis Z sichtbar an (Tafelspalten, Moderationskarten oder ein digitales Whiteboard) und geben die Regel aus: Pro Buchstabe zählt zuerst Quantität, danach Qualität. Dadurch bekommen auch schwächere Lernende Anker, weil ein Buchstabe als Startimpuls reicht.

Zwei Einsatzszenarien funktionieren besonders zuverlässig. Erstens als Einstieg: Thema „Energie“ in Physik, mit Buchstabenfeldern wie E für „Erhaltung“, S für „Stromkreis“, W für „Wärme“. Zweitens als Wiederholung vor einer Lernstandskontrolle: Sie lassen pro Gruppe 10 Buchstaben bearbeiten und tauschen anschließend die Blätter. Als konkreter Tipp zur Steuerung: Begrenzen Sie auf 12 Buchstaben statt A bis Z, wenn die Klasse unter Zeitdruck steht, und wählen Sie die Buchstaben vorher aus (zum Beispiel A, B, D, E, F, G, K, M, P, S, T, W).

Material: analog reichen Tafel und Kreide oder 26 Karten. Digital setzen viele Schulen auf ein Board mit 26 Textfeldern. Entscheidend ist die Sichtbarkeit: Mindestens 1 Ergebnis pro Buchstabe muss am Ende im Plenum stehen, sonst bleibt es bei Einzelnotizen. Für weitere Beispiele, wie der Persen Verlag solche Methoden in Unterrichtsmaterial einbettet, eignet sich als Rechercheeinstieg die Verlagsübersicht bei meinunterricht.de unter https://www.meinunterricht.de/verlage/persen-verlag/ (URL zur Eigenrecherche).

Anonymer Hut: Meinungen und Reflexionen ohne Hemmschwellen

Beim Anonymen Hut sammeln Sie Meinungen, Reflexionen oder Lösungsvorschläge anonym ein und lesen sie anschließend vor. Diese Kerndefinition ist in der Methodenkartei der Uni Oldenburg zur Methode „Anonymer Hut“ klar beschrieben: Beiträge landen anonym in einem Hut, bevor sie in die Auswertung gehen.

Der Ablauf lässt sich in 5-15 Minuten skalieren. Minimalvariante (5-7 Minuten): 1 präzise Frage, 1 Zettel pro Person, 2 Minuten Schreibzeit, anschließend 3 Minuten Vorlesen mit kurzen Rückfragen. Für eine belastbarere Reflexion planen Sie 12-15 Minuten: 3 Minuten Schreiben, 5 Minuten Vorlesen, 4 Minuten Sortieren nach Kategorien, 2 Minuten Ableitung einer konkreten Klassenregel oder nächsten Stunde.

Die Methode ist besonders wirksam bei sensiblen Themen oder bei heterogenen Lerngruppen, weil sie soziale Dynamiken reduziert: Beiträge werden nicht dem „üblichen“ Sprecherprofil zugeordnet. Konkrete Anwendungsbeispiele sind Feedback zu einer Unterrichtsreihe („Was hat Ihnen beim Lernen geholfen, was hat gebremst?“), ethische Diskussionen („Welche Grenze gilt für digitale Überwachung im Schulkontext?“) oder Konfliktklärung („Welche Situation hat Sie im Team geärgert, was wäre eine faire Lösung?“). Als Lehrkraft erhöhen Sie die Qualität, wenn Sie zwei Zetteltypen ausgeben: einen für Beobachtung, einen für Vorschlag. So vermeiden Sie reine Beschwerdezettel und steuern auf Handlungsoptionen.

Ein praktischer Standard für die Auswertung ist eine Zwei-Spalten-Tafel: links „Thema“, rechts „Vorschlag“. Sie übertragen beim Vorlesen je Zettel nur 2-4 Stichworte, damit die Klasse die Auswertung in derselben Stunde abschließen kann.

Assoziationskette: Vorwissen aktivieren und Gedanken verknüpfen

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Foto von Maël BALLAND auf Unsplash

Die Assoziationskette ist eine einfache, aber wirkungsvolle Methode, um Vorwissen sichtbar zu machen und Denkwege in Gang zu setzen. Das Funktionsprinzip: Zu einem Begriff oder einer Leitfrage werden Ideen, Erfahrungen und Assoziationen in einer fortlaufenden Kette gesammelt, mündlich im Plenum oder schriftlich auf Papier, im Heft oder auf einem digitalen Board. Jeder neue Beitrag knüpft explizit an den vorherigen an, etwa mit Formulierungen wie „Das erinnert mich an …“, „Daran schließt sich an …“ oder „Das führt weiter zu …“. Dadurch entsteht weniger eine Liste, sondern ein nachvollziehbarer Gedankengang.

Im Unterschied zu Brainstorming oder einem Assoziationsstern geht es nicht um parallele Ideensammlung rund um ein Zentrum, sondern um eine Kettenstruktur, die Assoziationen in eine Reihenfolge bringt. Diese Struktur fördert besonders assoziatives Denken, Übergänge, Begriffsbeziehungen und thematische Sprünge, die später begründet oder geordnet werden können. Für Lernende wird sichtbar, wie man von einer Idee zur nächsten gelangt, und genau das unterstützt das Formulieren, Begründen und Verknüpfen.

Einsatzmöglichkeiten gibt es in vielen Fächern: In Deutsch eignet sich die Methode für Wortschatzarbeit (Synonyme, Wortfelder, Konnotationen) oder als Einstieg in Interpretationen. In Geschichte kann eine Assoziationskette Epochen anbahnen, zum Beispiel von „Industrialisierung“ zu „Urbanisierung“, „Arbeitswelt“, „Soziale Frage“ bis „Reformen“. In Naturwissenschaften lassen sich Begriffe zu einem Netzwerk anbahnen, etwa bei „Ökosystem“ mit Kettengliedern wie „Produzenten“, „Nahrungskette“, „Energiefluss“ und „Stoffkreislauf“.

Bilder-Kiosk: Visueller Einstieg für offene Diskussionen

Beim Bilder-Kiosk starten Sie eine Diskussion über einen visuellen Impuls: Sie legen verschiedene Bilder im Raum aus (auf Tischen, am Boden oder an der Wand). Die Lernenden gehen herum, wählen ein Bild aus und tauschen sich anschließend dazu aus, bezogen auf ein vorgegebenes Thema oder eine Leitfrage, zum Beispiel „Welche Darstellung wirkt glaubwürdig?“ oder „Welche Bildaussage passt zu unserer Fragestellung?“. Der Austausch kann als Partnergespräch beginnen und dann in eine Gruppendiskussion oder ein Plenum übergehen. Häufig bewährt sich die Reihenfolge: 2 Minuten Auswahl, 4-6 Minuten Austausch, 3-5 Minuten Kurzvorstellungen.

Didaktisch ist der Mehrwert hoch, weil Bilder Sprachbarrieren senken: Auch Lernende mit geringerer Ausdruckssicherheit finden einen Einstieg über Beobachtungen („Ich sehe …“), bevor sie interpretieren („Das könnte bedeuten …“). Gleichzeitig fördern Bilder Kreativität, eröffnen emotionale Zugänge und ermöglichen mehrperspektivische Sichtweisen auf komplexe Inhalte, weil verschiedene Lernende unterschiedliche Aspekte hervorheben. Das ist besonders hilfreich bei kontroversen Themen oder abstrakten Konzepten, bei denen ein rein textbasierter Einstieg schnell überfordert.

Praktische Hinweise: Wählen Sie 10-20 Bilder, die in Bezug auf das Thema anschlussfähig, aber unterschiedlich sind (Kontraste, verschiedene Perspektiven, Details). Pro Bild sollten 1-2 Lernende arbeiten, damit Vielfalt erhalten bleibt. Planen Sie insgesamt 10-15 Minuten, wenn es nur ein Einstieg sein soll, oder 20 Minuten, wenn Sie die Bilder als Basis für eine vertiefte Diskussion nutzen. Digital funktioniert der Bilder-Kiosk sehr gut über Padlet oder Miro: Stellen Sie eine Bildwand bereit, lassen Sie Lernende ein Bild „claimen“ (Name als Notiz daneben) und anschließend in Breakout-Räumen oder Kommentarspalten austauschen.

BINGO: Spielerische Auseinandersetzung mit Fachinhalten

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Foto von Mick Haupt auf Unsplash

Bei der Methode BINGO bearbeiten Lernende Aufgaben in einem Raster (typisch 4×4 oder 5×5). Jede Zelle enthält eine Frage, einen Begriff, ein Mini-Problem oder einen Arbeitsauftrag. Die Lernenden arbeiten alleine oder in Zweierteams, wählen Aufgaben frei aus und versuchen, als Erste eine Reihe (waagerecht, senkrecht oder diagonal) vollständig zu lösen. Nach dem Ruf „Bingo“ folgt eine kurze Überprüfung: Lösungen werden gezeigt, begründet oder im Plenum stichprobenartig kontrolliert, damit Tempo nicht wichtiger wird als Qualität.

Der Motivationsfaktor entsteht durch die Wettbewerbssituation und die spielerische Komponente. Das wirkt besonders gut in der Sekundarstufe I und in wiederholenden Lernphasen, etwa zur Festigung vor Tests, als Stundenabschluss oder zur Aktivierung nach einer Inputphase. Gleichzeitig bietet die freie Aufgabenauswahl Autonomie: Lernende können leichtere Felder zuerst lösen und sich dann steigern, oder gezielt anspruchsvollere Aufgaben ansteuern.

Die Methode lässt sich leicht differenzieren: Nutzen Sie farbige Kategorien (Basis, Standard, Transfer) oder markieren Sie Pflichtfelder, damit zentrale Inhalte sicher bearbeitet werden. In Mathematik können Felder kurze Rechenaufgaben, Fehlerdiagnosen oder Begriffsfragen sein, in Sprachen Lückensätze, Synonyme oder Mini-Dialoge, in Biologie Zuordnungen (Organ, Funktion, Beispiel). Praktisch sind wiederverwendbare Vorlagen als Tabelle, die Sie je Stunde neu füllen. Digital gelingt BINGO über interaktive Whiteboards, indem jede Gruppe eine Kopie des Rasters erhält und gelöste Felder markiert, zum Beispiel in einer Whiteboard-Vorlage oder als klickbares Raster mit Textfeldern. Wichtig: Legen Sie eine klare Zeitgrenze fest (8-12 Minuten) und eine transparente Regel, wie kontrolliert wird.

Weitere Methoden und Materialien vom Persen Verlag

Neben den hier vorgestellten Methoden finden Sie im Portfolio des Persen Verlags zahlreiche weitere kreative Einstiegs- und Arbeitsformen, die sich schnell vorbereiten lassen und trotzdem klare Lernziele stützen. Ein Klassiker ist das Blitzlicht: In 30-60 Sekunden geben Lernende ein kurzes Stimmungsbild, Vorwissen oder eine Einschätzung ab, ideal als Einstieg, zur Standortbestimmung oder als kurze Reflexion am Stundenende. Für Ideensammlungen eignet sich Brainstorming, wenn Tempo, Spontaneität und Sichtbarkeit im Plenum gefragt sind, zum Beispiel bei Themenfindung, Textplanung oder Problemlösen.

Wenn Sie Beteiligung gerechter verteilen und leise Lernende stärker einbinden möchten, ist Brainwriting eine gute Alternative: Ideen werden zunächst schriftlich gesammelt, anschließend strukturiert und erst dann geteilt. Das passt besonders in der Erarbeitungsphase, wenn viele Lösungswege möglich sind, etwa bei Argumentationsaufbau, Projektplanung oder kreativen Gestaltungsaufträgen. Ergänzend bieten Persen-Materialien häufig konkrete Arbeitsblätter, Kopiervorlagen und Methodensteckbriefe, die direkt im Unterricht funktionieren.

Praktisch ist auch die fachspezifische Auswahl, etwa Materialien für Kunst, thematische Reihen zu Weihnachten oder umfangreiche Pakete für die Grundschule. Viele Titel sind als Download verfügbar, andere als Print, je nachdem, ob Sie spontan differenzieren oder lieber einen stabilen Klassen- und Fachbestand aufbauen möchten.

Im Vergleich zu anderen Schulbuchverlagen wie Cornelsen, Westermann, Schroedel, Duden oder Stark punktet Persen oft mit einer besonders breiten Methodenvielfalt und sofort einsetzbaren Kopiervorlagen. Während klassische Schulbuchreihen häufig stärker auf Lehrwerksstrukturen und Sequenzen setzen, liefern methodenorientierte Persen-Hefte und Downloads kompakte Bausteine, die sich flexibel in unterschiedliche Lehrwerke integrieren lassen.

Fazit: Kreative Methoden gezielt einsetzen

Die fünf Ansätze lassen sich gut als Methodenset über typische Unterrichtsphasen verteilen. Mandalas stärken Konzentration, Strukturierung und Visualisierung, passend für Einstieg oder Sicherung, besonders in ruhigen Lernphasen und bei Begriffsfeldern. Stationenlernen eignet sich als zentrale Erarbeitungsphase, weil es Differenzierung, Selbstständigkeit und kooperatives Lernen verbindet. Das Würfelspiel bringt Zufall, Wiederholung und Aktivierung in die Stunde, häufig als kurzer Einstieg oder als bewegte Übungsphase. Escape Games motivieren durch Story und Problemdruck, sind stark in Erarbeitung und Anwendung, wenn Kompetenzen vernetzt werden sollen. BINGO ist besonders effektiv zur Sicherung und Wiederholung, weil es Tempo, Auswahl und Feedback kombiniert.

Für die Methodenauswahl lohnt ein kurzer Abgleich: Welche Lerngruppe braucht mehr Struktur, welche mehr Offenheit? In heterogenen Klassen funktionieren Stationen und BINGO mit klaren Niveaustufen gut, während Brainwriting und Mandala leisen Lernenden sichere Beteiligung ermöglichen. Fächerabhängig bieten sich für Sprachen spielerische Wiederholungsformate (BINGO, Würfel), für Sachfächer problemorientierte Settings (Escape, Stationen) und für kreative Fächer Visualisierung (Mandala, Gestaltungsstationen) an. Das Lernziel entscheidet: Automatisieren, Anwenden, Reflektieren oder Vernetzen.

Wenn Sie dafür praxiserprobte Vorlagen suchen, lohnt sich ein Blick auf die Persen-Materialien zum Download und die weiteren Printangebote des Verlags. Ergänzend kann es sinnvoll sein, den eigenen Bestand zu prüfen und gebrauchte Schulbücher zu verkaufen oder zu kaufen, um Methodenmaterial und Lehrwerke kosteneffizient zu ergänzen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Materialien vom Persen Verlag brauche ich konkret für die ABC-Methode?

Für die ABC-Methode genügen meist Arbeitsblätter mit alphabetischen Feldern und Karten für Stichworte. Der Persen Verlag bietet Kopiervorlagen und Downloadmaterial, die bereits vorgedruckte Felder und Zeitraser enthalten. Ergänzend sind Marker oder farbige Karten sinnvoll, damit Gruppen ihre Ergebnisse sichtbar ordnen können.

Wie setze ich den Anonymen Hut bei sensiblen Themen sicher um?

Der Anonyme Hut funktioniert mit vorbereiteten Zetteln und einer Sammelbox oder einem digitalen Formular. Persen Unterrichtsmaterialien enthalten Vorlagen und Ablaufvorschläge für 5-15 Minuten Feedbackrunden. Wichtig ist die Regeltransparenz: Die Lernenden müssen wissen, dass Beiträge anonym bleiben und wie die Auswertung erfolgt.

Wie viele Bilder brauche ich für den Bilder-Kiosk laut Praxisvorschlägen?

Der Artikel empfiehlt 12-20 Bilder als Ausgangsbasis für einen Bilder-Kiosk. Diese Anzahl erlaubt Gruppen à 3-5 Personen unterschiedliche Impulse und sorgt in 15 Minuten für belastbare Diskussionsergebnisse. Persen-Materialpakete enthalten oft kuratierte Bildsets oder Vorlagen zum Selbstdruck.

Für welche Phasen einer Stunde eignet sich BINGO am besten?

BINGO eignet sich laut Artikel vor allem zur Sicherung und Wiederholung, typischerweise 15-30 Minuten. Es funktioniert sowohl als Einzelaufgabe als auch im Zweierteam und bietet klare Zielpunkte durch eine Reihe im Raster. Persen bietet fertige Aufgabenraster, die an verschiedene Niveaus angepasst werden können.

Wie verhindere ich, dass bei der Assoziationskette Ideen gleichzeitig „nebeneinander“ stehen?

Die Assoziationskette nutzt eine fortlaufende Reihenfolge, sodass Lernende nacheinander anknüpfen. Das reduziert parallele Beiträge und macht den Gedankengang sichtbar. Persen-Material enthält Ablaufskizzen und Karten, mit denen Sie die Kette zeitlich und inhaltlich steuern können.

Kann ich die vorgestellten Methoden mit Stationenlernen kombinieren?

Ja, Stationenlernen lässt sich gut mit den beschriebenen Methoden verbinden, etwa mit BINGO an einer Station und Bilder-Kiosk an einer anderen. Der Artikel nennt Stationen als zentrale Erarbeitungsphase für Differenzierung und Selbstständigkeit. Persen-Materialien liefern häufig einzelne Stationenvorlagen zum Zusammenstellen.

Wie finde ich passende Persen-Downloads für mein Fach und meine Schulform?

Die Verlagsseite bietet Kategorien nach Schulformen und Fächern, so finden Sie passende Downloads schneller. Im Shopbereich sind Materialpakete, Kopiervorlagen und ergänzende Printangebote aufgeführt. Prüfen Sie die Produktbeschreibung auf Zeitrahmen und empfohlene Gruppenstärken, um das Material auf Ihre Lerngruppe abzustimmen.

Von Redaktion

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